Gleichstellung

Die Gleichstellungsbeauftragte setzt sich
für alle Frauen innerhalb und außerhalb
der Verbandsgemeinde Kandel ein, damit in allen
Lebensbereichen das verfassungsrechtliche Gleichheitsgebot
für alle Frauen erfüllt wird.


Gleichstellungsbeauftragte
Melanie Löhle
Tel: 07275 - 960-0
Fax: 07275 - 960101
E-Mail:

Öffnungszeiten:
Sprechzeiten nach Vereinbarung!


Frauengesundheitswochen-Südpfalz-2021-Rz (PDF)



Die Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinde Kandel möchte auf die Initiative "Stärker als Gewalt" hinweisen!

Frei Leben - ohne Gewalt - Gedenktag "Nein zu Gewalt an Frauen" (PDF)

  • Ansprechpartenr für Frauen in Krisen und Notsituationen

    Durch vielfältige Belastung erscheint Frauen ihre Situation häufig auswegslos.

        Sie fühlen sich selbst schuldig oder glauben versagt zu haben
        Sie schämen sich, im engen Freundes- oder Familienkreis darüber zu sprechen
        Sie sind finanziell abhängig von ihrem Partner
        Sie werden wegen der Kinder unter Druck gesetzt

  • Arbeitsschwerpunkte der Gleichstellungsbeauftragten
    • Ansprechpartnerin für Frauen - telefonisch oder im persönlichen Gespräch
    • Miteinbeziehung von Fachkräften und speziellen Beratungsstellen
    • Informationsveranstaltungen zu frauenrelevanten Themen
    • Regelmäßiger Austausch mit den Gleichstellungsbeauftragen anderer Kommunen, den anderen hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragen des Landes Rheinland-Pfalz und dem Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend
    • Kontakt zu Frauengruppen, -verbänden und -initiativen
  • Frauen sind nach dem Gesetz gleichberechtigt aber im Leben vielfach benachteiligt
    • Im Beruf werden Frauen schlechter bezahlt und seltener befördert als Männer
    • Im öffentlichen Leben und in Entscheidungspositionen sind Frauen nur wenig vertreten
    • Von Erwerbslosigkeit sind Frauen und Mädchen stärker betroffen als Männer
    • Die Belastung durch Hausarbeit und Kindererziehung wird im wesentlichen von Frauen getragen
    • Gewalt gegen Frauen ist Ausdruck ihrer gesellschaftlichen Missachtung

  • JEDE FRAU KANN:
    • Sich über Benachteiligung beschweren
    • Sich Unterstützung bei der Durchführung ihrer Rechte suchen
    • Sich Informationen und Auskünfte holen
    • Anregungen zur Verbesserung der Situation von Frauen in der Verbandsgemeinde Kandel geben
  • Gleichstellung von Frau und Mann

    Ziel der Gleichstellungsarbeit ist es, Benachteiligungen von Frauen
    in Gesellschaft und Beruf abzubauen.
    Wir setzen uns für Frauen der Verbandsgemeinde Kandel
    und für die Umsetzung des gesetzlich verankerten Gleichheitsgebotes ein.

  • veranstaltungen

    Datum
    Veranstaltung
    Veranstaltungsort
    08.03.2020
    Internationaler Frauentag
    abgesagt!




/ Frauenhäuser Zuflucht erhalten

Leistungsbeschreibung

Frauen, die Opfer von Gewalt geworden sind, bedürfen eines professionellen Beratungs- und Schutzangebotes. Eine mögliche Anlaufstelle, an die Sie sich als betroffene und bedrohte Frau oder Mädchen wenden können, sind sogenannte Frauenhäuser. Diese gewähren Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen oder bedroht sind – das heißt von psychischer, physischer oder sexueller Gewalt, eventuell auch nachhaltig verfolgt werden, unbürokratische, schnelle Hilfe.

Frauenhäuser bieten Ihnen mit Ihren Kindern den Schutz in Form von Zuflucht, Beratung, Begleitung und Unterstützung.

Darüber hinaus erhalten Sie auch weitere Informationen über die verschiedenen Formen von Hilfen und mögliche Lösungen in Krisen. Das Beratungsangebot richtet sich auch an Angehörige, Bezugspersonen und professionelle Helfer/innen der Betroffenen.

An wen muss ich mich wenden?

Frauenhäuser werden von Vereinen bzw. von kirchlichen Trägern oder Trägern der freien Wohlfahrtspflege geführt. Sie werden durch öffentliche Zuwendungen finanziell unterstützt.

Informationen und Adressen von Frauenhäusern finden Sie auf der Internetseite Konferenz der Frauenhäuser. Aus Sicherheitsgründen werden die Adressen der Frauenhäuser nicht in öffentlichen Verzeichnissen publiziert. Männern ist der Zutritt grundsätzlich nicht gestattet. Die Mitarbeiterinnen unterliegen der Schweigepflicht.

Ansprechpartnerinnen sind darüber hinaus die Gleichstellungs- bzw. Frauenbeauftragten der Kommunen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Wichtige Dinge, die bei einer Flucht in ein Frauenhaus hilfreich sind:

  • Ausweise, Pässe, Krankenversicherungskarten von sich selbst und den Kindern,
  • Geburts- und Heiratsurkunden,
  • Kontounterlagen, Scheckkarten, Geld,
  • Mietvertrag, Arbeitsvertrag, Bescheide von Arbeits- und Sozialamt, Rentenversicherung,
  • Sorgerechtsentscheide,
  • erforderliche Medikamente, ärztliche Atteste,
  • Kleidung, Hygieneartikel, Schulsachen und Spielzeug der Kinder, persönliche Briefe oder Aufzeichnungen.