Freckenfeld

Dorfladen Freckenfeld - Landesschau Rheinland Pfalz

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Schon in frühgeschichtlicher Zeit lebten am Ausgang des Otterbachtales Menschen. Reste römischer Villen fanden sich westlich und östlich des heutigen Dorfes. Zur Zeit der fränkischen Landnahme entstand am Hohenhaus eine Burganlage. Das Dörflein im Tal erhielt seinen Namen von einem fränkischen Krieger namens Frico – Fricofeld. Erste Erwähnung finden wir in einer Schenkungsurkunde Otto II. (Jubiläum 1982). (Freckenfelder Geschichte)
Während der wechselvollen Geschichte erfolgte schließlich zu Anfang des 18. Jahrhunderts der Aufbau des heutigen Dorfes.

Kulturhistorisch interessant ist das bekannte Dampfnudeltor. Dort integriert sich am Ortszentrum „Der Dampfnudeltorpassage" Rathaus, Gemeinderatssaal, Altentreff, Bücherei und einem Heimatmuseum mit historischer Bausubstanz und moderner Architektur. Auch die Kirche ist baulich durch den gotischen Korpus und der barocken Kanzel erwähnenswert.

Quelle des früheren Reichtums des ehemaligen Bauerndorfs war der Wald. Umfangreiche Wiesen bildeten Grundlage für Viehzucht. Nördlich schließen sich fruchtbare Hügel an, an deren sonnigen Südhängen schon seit der Römerzeit Wein ausgezeichneter Qualität gedeiht.

Nach dem neben der Landwirtschaft nur wenige Gewerbebetriebe angesiedelt sind, finden die Bewohner Freckenfelds Arbeitsplätze hauptsächlich in Kandel, Wörth und Karlsruhe.

Bereits in den zwanziger Jahren baute man in Freckenfeld ein sehr fortschrittliches Schulhaus, das mit Turnhalle, Bürgersaal und Dorfplatz einen attraktiven Dorfmittelpunkt gebildet hat. Ergänzt wird dieser durch einen dreizügigen modernen Kindergarten und einen Spielplatz sowie einen Bolzplatz. Somit ist sichergestellt, daß auch in Zukunft alle Kinder einen ihren Bedürfnissen gerechten Platz erhalten werden.

Das Dorfzentrum bildet auch den kulturellen Mittelpunkt des Vereinslebens, wo Gesang-, Musik-, Sport- und Landfrauenverein ihre Veranstaltungen abhalten.

Mehrere ländliche Gasthöfe und Ferienwohnungen laden zum Verweilen ein, das Wildgehege erfreut sich besonders bei der Jugend großer Beliebtheit. Busverbindungen bestehen nach Karlsruhe, Landau und Bad Bergzabern. So können Schulen in Kandel (Real-, und IGS), Wörth (Gymnasium und Berufsschule), sowie das Gymnasium Bad Bergzabern erreicht werden.

Eine weiteren Anziehungspunkt bildet die Gräfenberghalle, eine Kombination aus Sport- und Veranstaltungshalle. Neben Sportveranstaltungen finden dort auch Feste regen Anklang.

Tennisplätze bereichern das örtliche Sportangebot und eine Grillhütte ermöglicht es, im Sommer in der freien Natur Feste zu feiern.