Erstmals findet
Minfeld in einer Urkunde aus dem Jahr 982 Erwähnung, in der Kaiser Otto II eine Schenkung
an den Bischof von Speyer bestätigt. In den Jahren zwischen 1051 und 1053 erbauten
Mönche aus Seltz die heute noch vorhandene evangelische Kirche. Wertvolle Fresken wurden
vor wenigen Jahren freigelegt. Sie zählen zu den Schönsten, die in den pfälzischen
Kirchen erhalten sind.
Die meisten Minfelder finden ihr Auskommen in den benachbarten
Industrieorten, doch es gibt einige große Landwirtschaftsbetriebe. Aber Auch der
Getreide- und Zuckerrübenanbau sowie der Weinanbau („Minfelder Herrenberg")
sind hier heimisch. Ebenso Sonderkulturen wie Zuckermais, Artischocken und
Honigmelonen.
Einige mittelständische Handwerksbetriebe haben hier ebenso ihren Sitz wie
Einzelhandelsgeschäfte, Baugewerbe und ein Autohaus.
Zwei Weinstuben, die allerdings nur von Freitag bis Sonntag geöffnet
haben, halten Gutbürgerliches aus Keller und Küche bereit. In
Minfelds moderner Grundschule macht das Lernen Spaß. Weiterführenden Schulen können die
Minfelder in Kandel, Wörth, Landau und Bad Bergzabern besuchen.
Der dreizügige Kindergarten sowie eine Kindertagesstätte bieten beste Betreuung.
Mit dem Ausbau des Dorfmittelpunktes und der Einrichtung der „Kulturscheune
Minfeld" leistet Minfeld wichtige Impulse nicht nur für das kulturelle Leben am Ort,
sondern der ganzen Umgebung. Während der heizungsfreien Zeit finden dort Auftritte von
Künstlern verschiedener Sparten statt. Weiter gestützt wird der Dorfmittelpunkt durch
den Ausbau eines Festplatzes, der nicht nur das Parkplatzangebot vergrößert, sondern auf
dem auch vielfältige Veranstaltungen (Kerwe, Flohmark) stattfinden. Das Gemeinwesen im
Ort wird durch die „Mundo-Halle" (Mehrzweckhalle) weiter gefördert.
Diese Halle und der im OG gelegene Mundo-Saal werden auch für
Privat-Feiern und auswärtige Veranstalter vermietet, bei Bedarf mit der
dazu gehörigen Restaurant-Küche.
Reges Vereinsleben hält für jeden etwas Passendes bereit. So verfügt der Sportverein
über zwei Fußballplätze. Die Turnhalle kann für Gymnastik und Tischtennis benutzt
werden. Zwei Tennisplätze geben Freunden des „weißen Sports" die Möglichkeit
zu umfangreichen Aktivitäten. Der Musikverein sieht in der Nachwuchsförderung eine
besondere Aufgabe, und die beiden Chöre stellen immer wieder ihr gesangliches Können
unter Beweis.
Allerdings, alle Vereine würden sich über mehr aktive Mitglieder freuen. Jeder sollte
sich angesprochen fühlen, aus dem bereitgehaltenen Angebot etwas Geeignetes auszusuchen.
Nicht abseits stehen, mitmachen, heißt die Devise in Minfeld.
Freundschaftliche Bande hat man vor mehr als 20 Jahren mit dem französischen Städtchen
Limours geknüpft. 1986 wurde daraus eine offizielle deutsch-französische Partnerschaft.
Sie gut zu pflegen ist die Aufgabe des regen Freundeskreises.
Die Schreberjugend ist in Minfeld besonders aktiv und unterhält ein eigenes Haus. Ferner
betreibt die Gemeinde einen Jugendtreff. Die Landfrauen bieten während der Wintermonaten
regelmäßige Treffen mit vielfältigen Informationsangeboten.
Über die Mitgliedschaft im Krankenpflegeverein können kranke und hilfsbedürftige
Bürger die Leistungen der Sozialstation in Anspruch nehmen.
Man kann gut wohnen hier in Minfeld, und darf sich wohlfühlen in der Gemeinde am Rande
des Bienwaldes.